Die deutsche Luftwaffe kämpfte 1943 im fünften Kriegsjahr gegen einen zunehmend überlegenen Feind. An allen Fronten befand sich die Wehrmacht auf dem Rückzug. Nach wie vor nutzte die Jagdwaffe neben der Focke-Wulf Fw 190 auch die Messerschmitt Bf 109 als Standard-Jagdeinsitzer. Rund acht Jahre waren seit dem Erstflug der 109 im Mai 1935 vergangen – eine besonders zu Kriegszeiten sehr lange Zeit für ein Frontmuster. Zwar bemühte sich Messerschmitt mit der Me 309 um einen modernen Nachfolger, doch entschied sich das Reichsluftfahrtministerium 1943 für die auf der Fw 190 A basierende Fw 190 D. Auch die auf der Bf 109 basierende Me 209 mit DB 603, überarbeiteten Flächen und neuem Seitenleitwerk brachte Messerschmitt nicht den erhofften Auftrag ...
Messerschmitt Bf 109 „Gustav“ und „Kurfürst“ :Die letzten Versionen der berühmten Jägers an der Front
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Obwohl konstruktiv veraltet, blieb Messerschmitts Bf 109 bis Kriegsende als Standard-Jagdeinsitzer im Einsatz. Mangels Nachfolgemuster kamen 1944 mit den letzten "Gustav"-Versionen und der komplett überarbeiteten, über 700 km/h schnellen "Kurfürst" die letzten Modelle aus deutscher Produktion an die Front, um den besten alliierten Jägern Paroli zu bieten.
Veröffentlicht am 21.06.2025

Foto: Sammlung Ringlstetter




