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New England Air Museum

DC-3 erhält neuen Glanz

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Das New England Air Museum (NEAM) in Windsor Locks, Connecticut, frischt seine Douglas DC-3 auf. Bis in die 90er Jahre hinein flog der Oldtimer noch Passagiere und Fracht.

Leider plant das NEAM trotz der guten Substanz der DC-3 offenbar nicht, das Flugzeug wieder flugtauglich zu machen.

Die DC-3 vor der Polieraktion. Bis Anfang der 90er Jahre war der Oldie noch aktiv. Foto und Copyright: NEAM/Janssonne

Der Oldtimer war eine von 13 DC-3, die American Airlines noch vor Kriegseintritt der USA geordert hatte. Noch während der Airliner in der Montagelinie bei Douglas in Long Beach stand, übernahm dann aber das US Army Air Corps das Flugzeug und sie wurde zur C-49J modifiziert. Im November 1942 wurde sie dem Militär übergeben.

Nach dem Krieg rüstete Douglas das Flugzeug zur zivilen DC-3 zurück. Danach flog sie unter anderem für Eastern Airlines, Basler Airlines und zuletzt, ab den 70er Jahren bei Florida Airmotive Services. Ihren letzten Flug trat sie von dort 1992 an, als sie zum Bradley International Airport von Windsor Locks zum NEAM überführt wurde.

Im Frühjahr 2014 begann das Museum, den Oldtimer aufzufrischen. Unter anderem bauten die ehrenamtlichen Helfer die gesamte Bestuhlung aus, um sie neu aufzupolstern und das gesamte Kabineninterieur zu überholen. Im Sommer wurde der Lack von der DC-3 abgebeizt und die Gruppe begann, die gesamte Zelle mühselig zu polieren. In den Farben welcher Airline die Douglas lackiert werden wird, ist noch nicht entschieden.

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