Die letzte große Offensive hatte die deutsche Luftwaffe am 1. Januar 1945 gestartet, als im Rahmen der "Operation Bodenplatte" rund 850* Jagdmaschinen alliierte Einsatzplätze angriffen. Zwar zerstörten und beschädigten sie dabei etwa 470* Flugzeuge, zahlten jedoch selbst einen sehr hohen Preis: 336* deutsche Maschinen gingen verloren. Eine schiere Katastrophe und faktisch der Todesstoß für die Jagdwaffe bedeutete der Verlust von 223* getöteten oder in Gefangenschaft geratenen Piloten. Die Unterredung am 19. Januar 1945 zwischen Luftwaffenchef Hermann Göring und hochrangigen Offizieren, darunter General der Jagdflieger Adolf Galland, Günther Lützow, Johannes Steinhoff sowie Heinz Bär, endete mit dem Zerwürfnis zwischen Göring und den meuternden ...
Kriegsende 1945 - noch einen Einsatz... :Das letzte Aufbäumen der deutschen Luftwaffe
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Mit der katastrophal verlaufenen "Operation Bodenplatte" als Teil der Ardennen-Offensive stand die Luftwaffe faktisch am Abgrund. Doch der längst ungleiche Kampf ging weiter, während der Feind näher und näher rückte. Selbst am 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation, starteten noch Piloten zu einem letzten Einsatz.
Veröffentlicht am 10.05.2025

Foto: Sammlung Ringlstetter




