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Pacific Fighers

Seltene A-Mustang fliegt nun als XP-51

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Das Team von Pacific Fighters hat erneut für Aufsehen gesorgt: Nach der Restaurierung der P-51B "Berlin Express" hat das Team rund um die Familie Muszala nun der ehemaligen P-51A "Polar Bear" neues Leben eingehaucht. Als "Shanty Irish" nahm die nun als XP-51 bezeichnete Mustang sogar am Reno Air Race 2017 teil.

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Die Familie Muszala ist in der Warbird-Szene schon Jahrzehnten keine unbekannte mehr. John Muszala Sr. hat seine Wurzeln im Warbird-Mekka Chino und nach seiner Zeit im Planes of Fame Museum ist er nach Idaho gezogen, um dort seine eigene Firma Pacific Fighters zu gründen. Seit vielen Jahren macht er uns sein Team, zu dem inzwischen auch seine beiden Söhne gehören, von sich reden. Sei es mit der in Oshkosh ausgezeichneten P-51B Mustang "Berlin Express" oder mit dem Umbau einer spanischen Buchon auf einen amerikanischen Allison V-Motor. Inzwischen haben sie sich ein wenig auf die frühen Mustangs eingeschossen und C und B-Versionen nun eine seltene A-Version wieder auferstehen lassen.

2015 kam Mustang-Besitzer Dusty Dowd auf Pacific Fighter zu seine gerade erworbene P-51A "Polar Bear" zu restaurieren. Das Team aus Idaho reiste nach Kansas, um sogleich mit der Demontage zu beginnen.

Auferstehung als XP-51

Es sollte wieder etwas Besonderes werden und so entschloss man sich, aus der A-Version den Prototypen der Mustang wieder auferstehen zu lassen. Dreiblatt-Propeller, kleineres Dog-House (Lufteinlass unter dem Rumpf), veränderter Rumpf und kleinere Anpassungen an den Flügeln standen auf dem Programm. Weiterhin bekam sie MG´s unterhalb des Propellers und ein Vorkriegs-Finish in poliertem Aluminium. 

Im August 2017 war es dann so weit: John Muszalla II. stieg in das Cockpit der nun als XP-51 gekennzeichneten Maschine und startete zum Erstflug. Dieser verlief ohne Probleme und wenige Wochen später konnte er mit der Mustang bereits nach Reno fliegen, um dort am berühmten Reno Air Race teilzunehmen. Dort bekam die Maschine mit dem Namen "Shanty Irish" und die Rennnummer 6. Mit ihrem Allison Motor konnte sie dort Runden mit einer Geschwindigkeit von 323,85 mph hinlegen und sich in der Unlimited Klasse in Heat 2C sogar auf Platz 1 setzen.

Nach der Rückkehr nach Idaho wurde noch die finale Lackierung mit allen Beschriftungen aufgebracht und die Maschine wurde nun an ihren Besitzer übergeben. Klassiker der Luftfahrt wird in einer der kommenden Ausgaben ausführlich über die Restaurierung berichten. 

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