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Restaurierung in Paderborn/Lippstadt

Gerettete Do 27 wird zur Spanierin

Am Flughafen Paderborn/Lippstadt wird eine Do 27 auf ihr neues Leben vorbereitet. Die D-EKFG wird zukünftig die Farben der ersten in Spanien eingesetzten Maschine tragen.

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Die Dornier flog in ihrer aktiven Dienstzeit beim LTG 61 und der WaSLw 50. Mitte der 1970er Jahre wurde sie ausgemustert und gelangte in private Hände. Fortan nutze man sie als Absetzflugzeug für Fallschirmspringer am Flugplatz Kiel.

 2011 trennte sich der Besitzer von der Maschine, und eigentlich sollten ihre Tage gezählt sein. Eine Nutzung als Ersatzteilspender für zwei andere Do-Projekte war geplant. Doch sie stand weiter im Hangar und wartete auf ihr Schicksal. 2015 trat Markus Rheinländer auf den Plan und entschied sich dazu, die Maschine zu retten und wieder flugfähig zu machen. Rheinländer verfügt auf Grund mehrerer abgeschlossener Dornier-Restaurierungen über ausreichend Kenntnisse für dieses Projekt.

In Kiel haben Rheinländer und seine Freunde die neue Aufgabe kurzerhand umgesetzt und die Einmot für die Überführung nach Paderborn fit gemacht. Dort angekommen hat er umgehend mit den Arbeiten begonnen, denn Rheinländer hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die D-EKFG bis zum großen Jubiläumstreffen anlässlich des 60. Geburtstag der Do 27 wieder in die Luft zu bringen. Im Moment laufen die Vorbereitungen für die anstehende Lackierung. Um sich von den vielen in Luftwaffen-Farben fliegenden Schwestern abzuheben, wird die D-EKFG die Lackierung der ersten in spanischen Diensten stehenden Do 27 erhalten (Kennung U9-51).

Die Hommage ist mit Absicht gewählt, denn erst die gewonnene Ausschreibung beim spanischen Militär, einen Nachfolger für deren Fieseler Storch zu entwickeln, führte zum ersten in Serie produzierten Nachkriegsflugzeug Deutschlands. CASA baute 50 Exemplare als C127 in Lizenz. Später kaufte das Militär 26 weitere Muster aus deutschen Beständen. Die Lackierung ist somit ein Unikat am deutschen Himmel und zeigt die Deutsch-Spanische Zusammenarbeit im Flugzeugbau, wie sie heute bei Airbus zur Normalität gehört.

Die Do 27 von Markus Rheinländer (oben) wird nach spanischem Vorbild lackiert. Foto und Copyright: Markus Rheinländer

In Kiel hat er seine neuste Aufgabe kurzerhand umgesetzt und die Einmot für die Überführung nach Paderborn fit gemacht. Dort angekommen hat er umgehend mit den Arbeiten begonnen, denn Rheinländer hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die D-EKFG bis zum großen Jubiläumstreffen anlässlich des 60. Geburtstag der Do 27 wieder in die Luft zu bringen. Im Moment laufen die Vorbereitungen für die anstehende Lackierung. Um sich von den vielen in Luftwaffen-Farben fliegenden Schwestern abzuheben, wird die D-EKFG die Lackierung der ersten in spanischen Diensten stehenden Do 27 erhalten (Kennung U9-51).

Die Hommage ist mit Absicht gewählt, denn erst die gewonnene Ausschreibung beim spanischen Militär, einen Nachfolger für deren Fieseler Storch zu entwickeln, führte zum ersten in Serie produzierten Nachkriegsflugzeug Deutschlands. CASA baute 50 Exemplare als C127 in Lizenz. Später kaufte das Militär 26 weitere Muster aus deutschen Beständen. Die Lackierung ist somit ein Unikat am deutschen Himmel und zeigt die Deutsch-Spanische Zusammenarbeit im Flugzeugbau, wie sie heute bei Airbus zur Normalität gehört.

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