Mit der Verfügbarkeit der neuen Strahltriebwerke machten sich viele deutsche Flugzeughersteller daran, neue Konzepte für diesen Antrieb zu entwickeln. Auch das Junkers-Entwicklungsbüro in Dessau war nicht untätig und begann im März 1943 mit intensiven Windkanalversuchen zu den Eigenschaften von Pfeilflügeln. Diese wurden als notwendig angesehen, um das Potenzial der neuen Turbinenaggregate auszuschöpfen. Nachdem zunächst ein kleiner zweistrahliger Aufklärer im Fokus stand, schwenkte man im Sommer auf einen größeren Bomberentwurf um, der die Projektnummer EF 122 erhielt.
Schwingungsanfälligkeit
Die Mannschaft um den Technischen Direktor Heinrich Hertel und Hans Gropfer als Leiter des Projektbüros entschied sich dabei für einen nach vorn gepfeilten ...





