Bereits früh während des Ersten Weltkrieges erkannten Kampfeinsitzer-Piloten die Effektivität von starr in Längsrichtung eingebauten Maschinengewehren. Praktisch zielte der Flugzeugführer mit dem ganzen Fluggerät auf den Feind. Lange Zeit blieben zwei MG die bevorzugte Jäger-Ausstattung. Mitte der 1930er-Jahre änderte sich dies, auch in der deutschen Luftwaffe. Wie die Vorgängerserien C und D verfügte die 1938 erschienene Bf 109 E-1 über jeweils zwei in den Tragflächen sowie oberhalb des Motors im Rumpf installierte Maschinengewehre vom Typ MG 17, Kaliber 7,92 Millimeter. Der vollautomatisch funktionierende Rückstoßlader gehört mit etwa 24 000 Stück zu den am häufigsten in deutschen Flugzeugen verbauten Maschinengewehren des Zweiten Weltkrieges....
Feuerstarke Messerschmitt :Die Schusswaffenanlage der Bf 109 „Emil“
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Zur elementaren Ausstattung eines Jagdflugzeugs gehört seine Bewaffnung. Messerschmitts Bf 109 "Emil" ging zunächst mit vier MG 17 auf Jagd. Ab der Ausführung E-3 erhöhte sich die Feuerkraft des Jägers durch den Einbau von zwei schweren 20-mm-MG-FF in den Tragflächen deutlich.
Veröffentlicht am 05.07.2024

Foto: Sammlung Ringlstetter




