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Sensationelle Auktion bei Christie´s

Spitfire erzielt Rekordpreis

Eine der letzten beiden noch fliegenden Supermarine Spitfire Mk. I kam kürzlich beim Londoner Auktionshaus Christie´s unter den Hammer. Die Versteigerung endete mit einem Rekordgebot.

Fast 3,12 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 4,35 Millionen Euro, war der Jäger dem Höchstbietenden wert. Sein bisheriger Eigentümer, der US-Unternehmer und Philantrop Thomas Kaplan, hat den Millionenerlös aus der Auktion an vier gemeinnützige Organisationen gespendet. Eine weitere Spitfire aus seinem Besitz schenkte er dem Imperial War Museum.

Die jetzt versteigerte Spitfire Mk I ging im März 1940 mit der Kennung P9379 an die RAF. Wenig später, am 24. Mai, wurde sie bei einem Einsatz im Kampf um Dünkirchen abgeschossen und machte vor dem Strand von Calais Bruch. Ihr Pilot, Peter Cazenove, überlebte und kam in deutsche Kriegsgefangenschaft. Später war er an der spektakulären Tunnelflucht von RAF-Soldaten aus dem Stalag Luft III in Sagan beteiligt.

Die Spitfire Mk. I P9373 ging in den Sänden vor Calais unter. Erst 1980 tauchte sie wieder auf und wurde geborgen. Das Pariser Musée de L´Air und Duxford waren weitere Stationen, bevor sie restauriert wurde. Im Jahr 2011 kam sie wieder in die Luft.

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