Die Anspannung stieg: Triebwerksläufe, Rollversuche und Überprüfungen am Boden hatten sich einen Monat lang hingezogen. Am 20. Dezember 1968 war es dann so weit: Die Tupolew Tu-144 stand zum Start in Shukowski bereit. Aber das Wetter machte den Offiziellen mit Nebel und einer tiefen Wolkenbasis einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem musste der Erstflug einfach vor dem der Concorde stattfinden, eine Frage des nationalen Prestiges. In ihrer Verzweiflung befahlen die Vertreter des sowjetischen Luftfahrtministeriums einer Sonderabteilung von Aeroflot, den Himmel mit über dem Testzentrum mit Spezialmitteln freizumachen.
Qualvolles Warten
Das Vorgehen zeigte Wirkung, und die Tu-144 erhielt grünes Licht. Aber noch während der Prototyp in Richtung ...





