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Luftwaffe hat in Afghanistan reduziert

120 statt 650 Soldaten Luftwaffe hat in Afghanistan reduziert

Das Einsatzgeschwader der Luftwaffe bleibt mit weniger als einem Fünftel des Personals für die Unterstützungsmission Resolute Support im afghanischen Mazar-e Sharif engagiert.

Um die Aufgaben zu erfüllen wurden einige Tätigkeiten an zivile Vertragspartner vergeben. Dies betrifft zum Beispiel die Flughafenfeuerwehr oder die Passagierabfertigung. „Dabei blieben Schlüsselfunktionen wie die Flugsicherheit oder der Senior Air Traffic Controller unverändert durch Luftwaffensoldaten besetzt“, so die Luftwaffe.

Die Hauptaufgaben des Einsatzgeschwaders bestehen im Lufttransport von Personal und Material, dem AirMedEvac (luftgestützte Evakuierung von Verletzten) sowie der Abbildenden Aufklärung und Überwachung.

Für den Transport hat das Geschwader drei Hubschrauber CH-53 zur Verfügung. Eine dieser Maschinen steht rund um die Uhr für die luftgestützte Evakuierung von Verletzten bereit. Spätestens dreißig Minuten nach einer Alarmierung ist der Hubschrauber, der bis zu drei Schwerverletzte aufnehmen und versorgen kann, in der Luft. Die AirMedEvac-Bereitschaft betreiben die deutschen Soldaten in Mazar-e Sharif gemeinsam mit dänischen Soldaten, die mit zwei mittleren Transporthubschraubern vom Typ  EH101 Merlin ausgerüstet sind.

Das Herzstück der Abbildenden Aufklärung und Überwachung bildet das unbemannte Luftfahrzeug Heron 1. Der Blick aus der Vogelperspektive trägt ganz erheblich zur Erstellung eines taktischen Lagebildes und damit zum Schutz der Truppe bei, so die Luftwaffe.

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