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Der Flugzeugträger USS "Carl Vinson" auf Einsatzfahrt vor seiner Überholung in Bremerton. US Navy

„Carl Vinson“ verlässt Trockendock

14 Monate Arbeit in Bremerton „Carl Vinson“ verlässt Trockendock

Der US-Flugzeugträger "Carl Vinson" (CVN 70) hat am Montag das Trockendock 6 verlassen, nachdem er 14 Monate lang in der Puget Sound Naval Shipyard & Intermediate Maintenance Facility überholt worden war.

Zuletzt waren die Arbeiten durch die Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus erschwert worden. "Die aktuelle Pandemie hat uns sicherlich herausgefordert, aber wir haben als Team, zusammen mit der Schiffsbesatzung und all unseren anderen Partnern, zusammengearbeitet, um diesen Flugzeugträger wieder ins Wasser zu bekommen", sagte Captain Dianna Wolfson, Kommandantin von PSNS & IWF.

Der Flugzeugträger "Carl Vinson" verließ am 6. April 2020 nach 14 Monaten das Trockendock in Bremerton. Er wurde für den Betrieb mit F-35C Lightning II aufgerüstet.
US Navy
Der Flugzeugträger "Carl Vinson" verließ am 6. April 2020 nach 14 Monaten das Trockendock in Bremerton. Er wurde für den Betrieb mit F-35C Lightning II aufgerüstet.

Das Projektteam für die "Carl Vinson" hatte die turnusmäßige Überholung vorbereitet, indem einige Arbeiten bereits in San Diego durchgeführt wurden, bevor das Schiff im Januar 2019 nach Bremerton kam. Das Team führte mehrere Schiffsbesuche und Bewertungen durch, um vor der Ankunft des Schiffes die erforderlichen Arbeiten vollständig zu erfassen, und nutzte die Erfahrungen und Verbesserungen, die während der vrohergehenden Überholung der USS Nimitz (CVN 68) bei PSNS & IWF von März 2018 bis Juni 2019 umgesetzt wurden.

Die umfangreichen Maßnahmen umfassten unter anderem:

- Upgrades des elektrischen Systems
- Wartung an Rudern, Antriebswellen und Tanks
- Modernisierung der Wohnräume der Besatzung
- Arbeiten zur Konservierung des Schiffsrumpfes
- Upgrades der Kampfsysteme von Carl Vinson

Laut Projektleiter Mike Irby wiesen die Wellen, Ruder und Lager erhebliche Materialmängel auf, die das Ausdocken verzögerten, während sowohl Ruder, Ruderbohrungen und Verstrebungen ebenfalls umfangreiche Reparaturen erforderten. Aufgrund der massiven Arbeitszunahme wird die Verfügbarkeit des Flugzeugträgers derzeit mit drei Wochen Verspätung erwartet.