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Für den Corona-Patiententransport aus Italien verwendete die Flugbereitschaft der Bundeswehr den Airbus A310 MRTT "August Euler". Luftwaffe

A310-MRTT-Flug nach Bergamo

Luftwaffe holt Corona-Patienten aus Italien

Am Samstag ist ein Airbus A310 MRTT der Luftwaffe nach Bergamo geflogen, um sechs italienische Corona-Patienten für die weitere Behandlung nach Nordrhein-Westfalen zu bringen.

Die "August Euler" (10+27), die mit MedEvac-Rüstsatz bestückt wurde, startete am frühen Morgen in Köln/Bonn und landete gegen acht Uhr in Bergamo. Der Rückflug startete kurz vor 12 Uhr. Nach der Landung in Köln/Bonn wurden die Patienten zu Krankenhäusern in Köln, Bonn und Bochum weitertransportiert.

Für die besondere Aufgabe des Intensivtransports waren drei Fachärzte für Intensivmedizin und drei Fachkrankenpfleger Intensivmedizin sowie weiteres medizinisches Personal an Bord.

Weitere Flüge sind laut Luftwaffe in den nächsten Tagen geplant. Zu der symbolischen Solidaritätsaktion sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer: "Jede Hilfe über Grenzen hinweg ist jetzt wichtig. Deshalb hilft die Bundeswehr mit unserer fliegenden Intensivstation der Luftwaffe beim Transport Schwerkranker aus Italien zur Behandlung nach Deutschland. Europa hält zusammen."

Französische Caiman fliegen Patienten von Metz nach Deutschland

Unterdessen wurde am Samstagmorgen im Rahmen der "Operation Resilience" ein Caiman-Hubschrauber (NH90) eingesetzt, um die Evakuierung von zwei Patienten aus Metz in ein Krankenhaus in Essen durchzuführen.

Ein Caiman der Armée der Terre flog am 28. März zwei Corona-Patienten von Metz nach Essen.
État-Major Armées
NH90 des französischen Heeres beim Covid-Patiententransport von Metz nach Essen am 28. März 2020.
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