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A400M-Absturz: Drei Triebwerke ließen sich nicht kontrollieren

A400M-Absturz in Sevilla Airbus: Drei Triebwerke ließen sich nicht kontrollieren

Die vorläufige Analyse der Datenrekorder von MSN23 zeigt laut Hersteller, dass sich nach dem Start drei der TP400-D6-Triebwerke nicht mehr richtig steuern ließen und schließlich im Leerlauf hängen blieben.

Airbus Defence and Space versandte gestern Abend eine „Mitteilung zum Unfall“ [Accident Information Transmission (AIT)] als Aktualisierung der AOT vom 19. Mai an alle A400M Nutzer. Danach hat die vorläufige Analyse der spanischen Kommission für technische Nachforschungen von Unfällen von militärischen Luftfahrzeugen (CITAAM) ergeben, dass nach dem Abheben die Triebwerke 1, 2 und 3 auf der aktuellen Leistung „eingefroren“ sind und auf Schubhebelverstellungen der Besatzung nicht reagierten.

Erst als die Hebel auf „flight idle" [d.h. Leerlauf] gesetzt wurden gab es eine Reaktion – allerdings mit der Konsequenz, dass die Triebwerke für den Rest des Fluges im Leerlauf blieben, trotz aller Versuche, wieder Leistung zu erlangen.

Dieser Ablauf bestätigt die Erkentnisse von Airbus, wie sie in der AOT vom 19. Mai an die Bereiber übermittelt wurde.

Laut Airbus haben die vorläufigen Analysen gezeigt, dass alle anderen Flugzeugsysteme normal funktionierten und während des Fluges keine anderen Anomalien aufzeigten. Demzufolge gibt Airbus Defence and Space keine weiteren spezifischen Empfehlungen über die bereits mitgeteilten Informationen der AOT vom 19. Juli hinaus.

Die Untersuchung dauert an und weitere Updates werden laut Airbus mitgeteilt sobald aussagekräftiges und neues Material zur Verfügung steht.

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