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Abschlussbilanz der Luftfahrtmesse in Berlin

ILA 2018 – Rüstungskooperationen im Focus

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Angesichts der anstehenden neuen Ausrüstungswelle der Bundeswehr stand die Militärluftfahrt auf der ILA ganz klar im Mittelpunkt. Bei gutem Wetter kam auch das allgemeine Publikum am Wochenende mit einer spektakulären Flugschau auf seine Kosten.

Nach Angaben der Veranstalter strömten rund 180000 Fach- und Privatbesucher an den fünf Veranstaltungstagen auf das 250000 Quadratmeter große Berlin ExpoCenter Airport. Dort waren am Boden und in der Luft rund 200 Fluggeräte zu sehen beziehungsweise am umfangreichen Flugprogramm beteiligt.

Im besonderen Blickpunkt standen die schweren Transporthubschrauber Sikorsky CH-53K King Stallion und Boeing Chinook, die um einen Auftrag für die Luftwaffe konkurrieren. Erstmals in Deutschland zu sehen war zudem der Stealth-Fighter Lockheed Martin F-35 Lightning II und der japanische Seefernaufklärer Kawasaki P-1.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstrich: „Die ILA ist eine hervorragende Visitenkarte für die Bundesrepublik und in diesem Jahr ganz besonders ein Symbol für die deutsch-französische Freundschaft und Zusammenarbeit.“ Gemeinsam mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly brachte die Ministerin auf der Messe gleich mehrere gemeinsame Rüstungsprogramme auf den Weg, bei denen es um die Entwicklung einer neuen Generation von Kampfflugzeugen, eines großen unbemannten Überwachungsflugzeugs (EuroMALE) und eines neuen See-Fernaufklärers geht.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sah die ILA bei ihrer Eröffnungsrede als „... Kooperationsschau. Die ILA steht geradezu als Symbol für die enge und erfolgreiche Kooperation mit dem Partnerland Frankreich“. Begleitet wurde sie unter anderem von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem neuen Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier würdigte bei seinem ILA-Besuch die Luft- und Raumfahrtbranche als Innovationsschmiede für den High-Tech-Standort Deutschland und kündigte Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, unbemannte Mobilität und Ökoeffizienz an.

Nächste ILA im Mai 2020

Auch für das breite Publikum wurde einiges geboten: Wie nie zuvor auf einer ILA waren die „Riesen der Lüfte“ zu bewundern wie die 100. A380 von Emirates, die modernen Verkehrsflugzeuge A350 und A340 BLADE, zeitweise auch der Supertransporter Beluga von Airbus, einen Tag die Boeing 747-8 der Lufthansa oder das größte existierende Transportflugzeug mit sechs Turbinen, die Antonow An-225.

Aus Sicht des BDLI (Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie) war dies „.. die ‚best ILA ever‘. Wir haben die älteste Luft- und Raumfahrtausstellung der Welt mit unübersehbarem Erfolg zur führenden Innovationsmesse unserer Branche weiterentwickelt“, so BDLI Hauptgeschäftsführer VolkerThum. „Die Buchungszahlen für die Ausstellung und Konferenzen stellten ein Rekordergebnis dar und sind klarer Beweis: Unser neues Konzept der ILA als Bühne für Innovationen, Zukunftsthemen und technische Entwicklungen greift passgenau ...“

Thum kündigte auch die nächste ILA 2020 an: „Nach der ILA ist vor der ILA: Schon jetzt freue ich mich auf die ILA 2020, von der vom 13. bis 17. Mai wieder ein spürbarer Schub auf die weltweite Branche der Luft- und Raumfahrt ausgehen wird.“

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