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Armée de l´Air

Abschied von der Dassault Mirage 2000N

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Die Armée de l´Air stellt nach 30 Jahren ihre Atombomber Mirage 2000N außer Dienst. Die Staffel „La Fayette“ wird auf die Rafale umgerüstet.

Die offizielle Abschiedsfeier für die Dassault Mirage 2000N fand auf der Base Aérienne 124 in Istres statt, wo die Escadron de Chasse 2/4 „La Fayette“ als Teil der Forces Aérienne Strat´giques (FAS) derzeit stationiert ist. Derzeit sind noch etwa ein Dutzend Flugzeuge verfügbar, die im Laufe des Sommers ausgemustert werden.

Die Rolle der nuklearen Abschreckung geht somit nach 30 Jahren auf die Rafale über. Auch die EC 2/4 wird in Saint-Dizier damit ausgerüstet. Parallel wird auch die Tankerkomponente modernisiert. Die ersta A330 MRTT Phénix wird in diesem Jahr erwartet.

Die doppelsitzige Mirage 2000N wurde 1988 bei der Armée de l´Air eingeführt. Vier Staffeln waren damit ausgestattet: die 1/4  „Dauphiné“, die 3/4 „Limousin“, die 2/3 „Champagne“ und die 2/4 „La Fayette“. Für die Nuklearrolle trug die Mirage 200N die Abstandwaffen ASMP und ASMPA.

Neben ihrer Atombomber-Rolle wurde die Mirage 2000N auch für konventionelle Einsätze verwendet, vom Jugoslawien-Krieg 1994/95 bis zur aktuellen Operation „Barkhane“ in der Sahelzone. Erst im April kehrten die letzten der Delta-Jets aus dem Tschad zurück.

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