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Deutsch-französische Lufttransportkooperation

C-130J der Luftwaffe werden in Evreux fliegen

Ein jetzt unterzeichnetes Grundlagendokument zwischen Deutschland und Frankreich regelt weitere Details der künftigen deutsch-französischen Kooperation beim geplanten Betrieb der C-130J Hercules.

Deutschland und Frankreich wollen wei bekannt eine gemeinsame Lufttransportstaffel aufstellen. Zehn Lockheed Martin C-130J Hercules, davon vier französische und sechs deutsche Maschinen, sollen auf dem französischen Fliegerhorst Évreux in der Normandie stationiert werden. Die Bundeswehr wird dafür voraussichtlich rund 200 Soldaten stellen.

Bis zum Jahre 2021 soll die Staffel für erste Operationen einsatzbereit sein (Initial Operational Capability, kurz: IOC), im Jahre 2024 soll sie dann die volle Einsatzbereitschaft (Full Operational Capability, kurz: FOC) erlangt haben.

Weiter soll ab 2021 das Personal der deutsch-französischen C-130 J-Hercules-Staffel in Évreux ausgebildet werden. So sind dort konkret die fliegerische Schulung der Besatzungen vorgesehen sowie die technische Unterweisung des Wartungspersonals auf diesem neuen Flugmuster der Bundeswehr. Hierfür bauen beide Nationen ein gemeinsames Training-Center auf.

Obwohl der A-400M das zukünftige Rückgrat des deutschen militärischen Lufttransports darstellt, soll diese Kooperation eine Fähigkeitslücke beim Lufttransport schließen, die nach der kompletten Ausmusterung der C-160 Transall in 2021 entsteht. 

Bis Mitte 2018 soll die deutsch-französische Lufttransporteinheit im Detail geplant sein. Dann befasst sich der Deutsche Bundestag damit. Im Anschluss daran ist die Unterzeichnung eines Regierungsabkommens geplant.

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