Ende der 80er Jahre begann eine bis dahin einzigartige Kooperation zwischen den USA und Deutschland: die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), die US Navy, die NASA und das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung taten sich zusammen, um im EFM-Programm (Enhanced Fighter Maneuverability) neue Steuerungsmöglichkeiten für künftige Kampfflugzeuge zu erproben. Im Mittelpunkt stand die Erhöhung der Wendigkeit durch Schubvektor-Steuerung. Spezielle Paddel lenkten den Abgasstrahl ab und ermöglichten so bis dato unmögliche Flugmanöver.
Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) und Rockwell bauten schließlich zwei Exemplare der X-31. Der Erstflug erfolgte am 11. Oktober 1990. Die Erprobung lief trotz der Innovationen äußerst reibungslos. Dies sollte ...





