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Einschränkungen bleiben

Sea Lynx der Marine dürfen wieder fliegen

Die Bordhubschrauber Sea Lynx Mk 88A der Marine haben nach erfolgter Instandsetzung in Nordholz wieder den Flugbetrieb aufgenommen. Ziel ist ein Einsatz auf der Fregatte „Bayern“ vor Afrika im zweiten Quartal.

Der Flugbetrieb erfolgt „bis zum vollständigen Abschluss der Reparaturarbeiten“ wohl unter strikten Vorgaben wie „definierte Anzahl an Flugstunden, Starts und Landungen“ sowie einer „Begrenzung der maximal zulässigen Geschwindigkeit“. Außerdem wurden die Inspektionsintervalle verkürzt und die –intensität erhöht, um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, so die Marine.

Der eingeschränkte Flugbetrieb wird jetzt im ersten Quartal genutzt, um die Besatzungen so zu qualifizieren, dass diese schnellstmöglich wieder  unter Einsatzbedingungen fliegen können. Die Sea Lynx waren nach dem Auftreten von Rissen im Heckausleger über Monate gegroundet.

Ursache der strukturellen Schäden ist laut einer gemeinsamen Fehler- und Ursachenanalyse von AgustaWestland und Airbus Helicopters eine „besondere Belastung“ im Bereich des Zwischengetriebes. Die erkannten strukturellen Schäden am Träger des Heckrotors der Hubschrauber werden derzeit mit Industrieunterstützung behoben.

Unabhängig von den Sofortmaßnahmen geht die Untersuchung der Strukturprobleme aber weiter, „um eine nachhaltige Lösung und eine uneingeschränkte Flugfreigabe zu erreichen“, betonte die Marine.

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