in Kooperation mit
Die Luftwaffe unterstützt die RAF in Rumänien. Luftwaffe

Eurofighter der Luftwaffe in Rumänien

Enhanced Air Policing South Eurofighter der Luftwaffe in Rumänien

Die Luftwaffe hat am Donnerstag zwei Eurofighter aus Wittmund nach Konstanza an der Schwarzmeerküste verleg. Es ist Deutschlands Beitrag zur NATO-Mission enhanced Air Policing South (eAPS).

Die Kampfjets des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 "Richthofen" (TLG 71 "R") trafen um 13:00 Uhr Ortszeit ein. Getreu dem Konzept "Plug and Fight" werden die Luftfahrzeuge bis 9. Juli in die bereits bestehende Alarmrotte der britischen Royal Air Force integriert.

Der Kontingentführer der deutschen Soldaten, Oberstleutnant Christoph Hachmeister, wird sein nur 40 Köpfe starkes Team in das Kontingent der 121 Expeditionary Air Wing (EAW) aus der Stadt Coningsby integrieren. "Dies ist eine großartige Gelegenheit, die Abläufe am Boden und in der Luft weiter zu harmonisieren. Auch wenn das 121 EAW und das TLG 71 "R" mit dem nahezu gleichen Waffensystem arbeiten, gibt es unterschiedliche nationale Regelungen".

Wing Commander Stephen Lamping, der kommandierende Offizier des 121 EAW, der bereits seit dem 1. Mai die Mission vom Flughafen Mihail Kogalniceanu durchführt, sagt: "Es ist wunderbar, unsere deutschen Luftwaffenfreunde hier in Rumänien willkommen zu heißen. Wir wollen das Training nutzen, um mit unseren Kampfflugzeugen zusammen bewaffnete Schutzflüge zu absolvieren und unsere Interoperabilität weiter zu stärken."

Die Flüge der beiden Partnernationen werden taktisch durch den NATO-Gefechtsstand des Combined Air Operations Centre (CAOC) in der spanischen Stadt Torrejon geführt.