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Erste Atlantiküberquerung einer Lightning II

F-35A fliegt von Italien nach Patuxent River

Die erste in Italien gebaute F-35A hat als erster Joint Strike Fighter den Atlantik überquert. Die Maschine wird in Patuxent River für Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit benutzt.

Das Flugzeug mit der Serienkennung AL-1 traf am Freitagnachmittag nach einem etwa siebenstündigen Flug auf der Navy-Testbasis in Maryland ein. Gestartet war sie von der Lajes Air Base auf den Azoren. Dort musste Major Gianmarco wegen schlechten Wetters seit Dienstag auf den Weiterflug warten.

Auch am Freitag war das Wetter streckenweise sehr schlecht, mit Gegenwinden bis zu 220 km/h und der Notwendigkeit, in den Wolken und bei Turbulenzen zu tanken. Die F-35A wurde auf der Verlegung von einer KC-767 der Aeronautica Militare begleitet. Ein weiterer KC-767-Tanker und ein Eurofighter gehörten ebenfalls zur Gruppe. Für Notfälle waren zudem zwei C-130 Hercules dabei, die ein Rettungsboot hätten abwerfen können.

Major Gianmarco hat bereits 80 Stunden Erfahrung auf der F-35A. Er wurde bis letzten November in Luke AFB auf dem neuen Jet ausgebildet. Zuvor flog er Tornado. Die Tankerqualifikation der KC-767 hatte man zwischen Juli und September 2015 in Edwards AFB erreicht.

Nach etwa drei Monaten, in denen diverse Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit der Systeme anstehen, wird die AL-1 weiter nach Luke fliegen, wo sie in die Flotte der Ausbildungsflugzeuge eingegliedert wird. Insgesamt wird Italien fünf F-35A für das internationale Trainingszentrum stellen.

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