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Erster Besuch im Heimathafen

„Queen Elizabeth“ in Portsmouth

Der neue Flugzeugträger der Royal Navy ist am Mittwochmorgen zum ersten Mal in seinen künftigen Heimathafen Portsmouth eingelaufen.

Die HMS „Queen Elizabeth“ kam von Erprobungsfahrten vor Schottland und im Atlantik. An Deck befanden sich Merlin-Hubschrauber – das einzige Fluggerät, das derzeit auf dem Träger landet. Erst im kommenden Jahr sollen die Versuche mit den Lockheed Martin F-35B vor der US-Ostküste beginnen.

Für die Stationierung der 65000 Tonnen schweren und 280 Meter langen „Queen Elizabeth“ und des Schwesterschiffs „Prince of Wales“ waren auf der Navy-Basis Portsmouth umfangreiche Vorarbeiten notwendig, die 100 Millionen Pfund verschlangen. Unter anderem wurde ein Pier ausgebaut (jetzt „Princess Royal Jetty“). Auch musste der Hafen und die Zufahrt ausgebaggert werden. Etwa 3,2 Millionen Kubikmeter Sediment wurden weggeschafft.

Die neuen britischen Flugzeugträger "Queen Elizabeth" (vorn) und "Prince of Wales" werden nur von den US-Superträgern wie der "Bush" übertroffen (Foto: Royal Navy/Crown Copyright).

Vor der Fahrt nach Portsmouth hatte die „Queen Elizabeth“ ihre Seeversuche für einen Fototermin mit dem US_Träger „George H.W. Bush“ unterbrochen, der letzte Woche vor Schottland in die Übung „Saxon Warrior“ eingebunden war. Dabei ging es unter anderem um die Abwehr von Angriffen auf einen Trägerverband.

Für die Übung waren 60 britische Soldaten auf der „Bush“ um Erfahrung im Flugzeugträgereinsatz zu sammeln. Mit dabei war auch Commodore Andrew Betton, Commander der UK Carrier Strike Group.

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