Sechs Eurofighter der Luftwaffe verlegen nach Australien. Luftwaffe / Timmig

Luftwaffe: Australien-Verlegung der Eurofighter beginnt

Eurofighter der Luftwaffe Australien-Verlegung beginnt

Am Montag geht es los: Sechs Eurofighter der Luftwaffe starten in Neuburg an der Donau in Richtung Asien. Ihr Ziel: Die Verlegung nach Singapur innerhalb von 24 Stunden.

Unterstützt wird das logistisch herausfordernde Vorhaben namens "Rapid Pacific 2022", in das etwa 250 Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe eingebunden sind, von vier Transportflugzeugen des Typs A400M sowie drei A330 der Multirole MRTT Unit aus Eindhoven zur Betankung der Kampfflugzeuge in der Luft.

Anschließend geht es weiter nach Australien, wo die Besatzungen im August und September – gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern aus der Region – an den zwei multinationalen Übungen "Pitch Black" (Luftkampf) und "Kakadu" (Seekriegsführung) der australischen Streitkräfte teilnehmen werden.

Vor der Rückverlegung nach Deutschland Anfang Oktober wird es zusätzlich gemeinsamen Flugbetrieb mit der Singapur Air Force, sowie Kurzbesuche deutscher Luftfahrzeuge und Besatzungen in Japan und Südkorea geben.

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, hob die besondere Bedeutung des Vorhabens heraus: "Bei Rapid Pacific handelt es sich um die größte und herausforderndste Verlegung, die es je in der Luftwaffe gegeben hat".

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