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Britisches „Team Tempest“ zeigt Stealth-Fighter Modell

Großbritannien will auch bei der nächsten Fighter-Generation eine Führungsrolle übernehmen. Die neue Kampflugzeugstrategie sieht eine Einführung des „Tempest“ ab 2035 vor.

Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson stelte am Montag auf dem Stand von BAE Systems die lange erwartete nationale Combat Air Strategy vor. Mit ihr sollen die Rolle des Vereinigten Königreichs als weltweit führendes Land auf dem Kampfflzeug-Sektor gestärkt und Schlüsselqualifikationen in der gesamten britischen Industriebasis geschützt werden.

Er skizzierte die Strategie vor dem von der britischen Industrie in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium entwickelten Kampfflugzeug-Konzept, das erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Die „Tempest“ ist ein großer Stealth-Fighter mit Design-Elementen der F-22, der YF-23 und unbemannten Fluggeräten.

Das „Team Tempest“ vereint die britischen Fähigketen in vier Schlüsselbereichen der zukünftigen Kampfflugzeugtechnologie: fortschrittliche Flugzeugkonzepte und Integration (BAE Systems); fortschrittliche Antriebssysteme (Rolls-Royce); fortschrittliche Sensoren, Elektronik und Avionik (Leonardo) und fortschrittliche Waffensysteme (MBDA).

Das Verteidigungsministerium wird nun ein eigenes Team für die Durchführung des Programms zur Beschaffung einsetzen. Sie werden bis Ende des Jahres einen Business Case vorlegen und bis zum nächsten Sommer erste Schlussfolgerungen zu internationalen Partnern ziehen - wobei die Zusammenarbeit mit potenziellen Partnern sofort beginnt.

Grundsatzentscheidungen werden bis Ende 2020 bestätigt, bevor bis 2025 endgültige Investitionsentscheidungen getroffen werden. Bis 2035 soll dann eine Plattform der nächsten Generation einsatzfähig sein, so das britische Verteidigungsministerium.

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