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Feier in Yeovil

Westland wird 100

AgustaWestland hat am Sonntag den 100. Gründungstag der Westland Aircraft Works gefeiert. Heute arbeiten 3200 Menschen in dem Werk, das sich seit 1946 auf den Hubschrauberbereich konzentriert.

Begonnen hatte alles im April 2015, als die Gebrüder Petter, die in Yeovil eine Schmiede und einen Motorenbau betrieben, der Regierung anboten, auch Rüstungsgüter herzustellen. Die Marine wies ihnen daraufhin den Lizenzbau des Schwimmerflugzeugs Short 184 zu, der im Juli begann. Das erste Flugzeug war im Dezember fertig. Weitere Lizenzbauten wie DH.9A und Vicker Vimy folgten.

Nach dem Ersten Weltkrieg begann Westland auch mit der Konstruktion von eigenen Mustern wie Widgeaon, Wessex oder Wapiti. Letzteres Modell erlangte 1933 Berühmtheit, als es den Mount Everest überflog. Neben der Lysander, der Whirlwind und Welkin war der Lizenzbau der Spitfire ein wichtiger Auftrag während des Zweiten Weltkriegs.

1946 entschloss sich die Firmenleitung, Die Aktivitäten von Westland ganz auf den Drehflüglerbereich zu konzentrieren. Begonnen wurde mit dem Lizenzbau und der Adaption von Sikorsky-Mustern. Später folgten eigene Entwürfe wie die Lynx, die 1986 mit 400k,87 km/h den Geschwindigkeitsweltrekord für Hubschrauber aufstellte.

2001 wurde AgustaWestland gegründet, die seit 2004 im alleinigen Besitz des italienischen Finmeccanica-Konzerns ist. Yeovil konzentriert sich dabei auf Militärprogramme wie Super Lynx, AW159 Wildcat und AW101. In jüngster Zeit wird aber auch die zivile AW189 in Großbritannien montiert.

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