in Kooperation mit
Airbus bietet der Luftwaffe die Entwicklung des Eurofighter ECR an, um einen Teil der Aufgaben des Tornado abzudecken. Airbus

Fighter-Konferenz in Berlin

Eurofighter ECR-Konzept vorgestellt

Um einen möglichen Kauf der Boeing EA-18G Growler durch die Luftwaffe abzuwenden hat Airbus bei der International Fighter Conference in Berlin seinen Vorschlag für eine EloKa-Version des Eurofighter präsentiert.

Mit der Befähigung für die elektronische Kampfführung (Electronic Combat Role – ECR) würden die Einsatzmöglichkeiten des Eurofighters erweitert. Die ECR-Version soll so ausgestattet werden, dass sie sowohl passiv Luft-Boden Systeme aufklären als auch aktiv diese stören kann.

Das von Airbus, Hensoldt, MBDA, MTU, Premium Aerotec und Rolls-Royce entwickelte Konzept sieht vor, eine Doppelsitzerausführung des Kampfjets mit einer Vielzahl noch nicht näher spezifizierter „modularer Konfigurationen für Electronic Attack (EA) und die Unterdrückung/Zerstörung feindlicher Luftverteidigung (SEAD/DEAD)“ auszurüsten. Der hintere Sitz würde ein großes Touch-Display und Missionsausrüstung erhalten.

„Modernste Escort Jammer-Technologie aus Deutschland garantiert eine nationale Kontrolle über kritische Missionsdaten und Datenanalysen“, wirbt Airbus Defence and Space. Nur das Eurofighter ECR-Konzept ist in der Lage, diese Fähigkeit im Rahmen nationaler Souveränität abzubilden und gleichzeitig militärische Schlüsseltechnologie in Deutschland zu sichern.„

Im Kampf um die Tornado-Nachfolge bei der Luftwaffe verspricht das Unternehmen eine “Erstbefähigung„ für 2026. Gefolgt von weiteren Entwicklungsschritten, würde “die volle Integration des Eurofighter ECR in das Future Combat Air System (FCAS)„ sichergestellt, heißt es.

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