Ein Radar sucht einen bestimmten Raum nach Zielen ab, indem es elektromagnetische Wellen aussendet, quasi als ob man im Dunkeln mit einer Taschenlampe nach einem Objekt sucht. Wie die Lichtstrahlen werden die Radarstrahlen zum Aussender zurückgeworfen. Aus diesem Signal lassen sich Entfernung und Winkel bestimmen und somit das Objekt orten. Um das Ausmaß dieser Reflexion zu beschreiben, führten die Ingenieure den Begriff der Radarrückstrahlfläche (Radar Cross Section, RCS) ein, die um ein Vielfaches größer als die eigentliche Fläche eines Flugzeugs ist. Daher bildet die RCS-Reduzierung die Grundlage aller Stealth-Maßnahmen. Im Mittelpunkt steht die Minimierung aller reflektierenden Oberflächenmerkmale, um die Strahlen so abzulenken, dass sie ...
Fliegen mit Tarnkappe :Wie wird ein Kampfjet zum Stealth-Fighter?
Ende der 80er Jahre prägte ein neuer Begriff die Luftfahrt: Tarnkappenbomber. Nachdem die USA ihre Programme F-117 Nighthawk und B-2 Spirit öffentlich gemacht hatten, war das Wort "Stealth" in aller Munde. Bereits in den 60er und 70er Jahren hatten die Ingenieure mit ihrem Vorhaben begonnen, Flugzeuge unsichtbar für das gegnerische Radar zu machen.
Veröffentlicht am 23.05.2024

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