Nachdem eine Drohne eine französische Einrichtung in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) getroffen hat, hat Paris Rafale-Jets zum Schutz der französischen Militärbasen entsandt. Außenminister Jean-Noël Barrot bestätigte den Einsatz am Dienstag und erklärte, die Maschinen seien damit beauftragt, den Luftraum über den französischen Anlagen zu sichern.
Frankreich hat in den VAE mehrere hundert Soldaten stationiert. Die Rafale sind auf dem Stützpunkt Dhafra nahe Abu Dhabi einquartiert. Am Sonntag traf eine Drohne einen Hangar auf einem französischen Militärgelände in den Emiraten. Barrot zufolge laufen seitdem intensive Gespräche darüber, wie sich das Land künftig besser gegen Angriffe schützen kann.
Verstärkte Militärpräsenz vor Zypern
Auch eine britische Basis wurde im Zuge des Krieges mit Drohnen angegriffen. Nach dem Angriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Südwesten Zyperns haben das Vereinigte Königreich und auch Frankreich ihre Streitkräfte in der östlichen Mittelmeerregion aufgestockt.
Zypern bestätigte, dass eine iranische Shahed-Drohne beim Aufprall leichte Schäden an den Anlagen verursachte.
Die britische Marine schickt den Zerstörer HMS Dragon sowie zwei Wildcat-Hubschrauber in das Gebiet. Das Schiff ist mit dem Sea-Viper-Raketensystem ausgestattet, das bis zu acht Geschosse in unter zehn Sekunden abfeuern kann.
Frankreich zieht seinen atomgetriebenen Flugzeugträger Charles de Gaulle, der zuvor im Baltischen Meer operierte, ins Mittelmeer um. In einer Fernsehansprache kündigte Präsident Emmanuel Macron zudem an, dass neben den Rafele-Jets auch Luftabwehrsysteme und Frühwarnflugzeuge in den Nahen Osten verlegt worden seien.
Macron verwies auf einen strategischen Partnerschaftsvertrag zwischen Frankreich und Zypern als Grundlage für das Engagement.





