Das Irbis-E-Radar: Deutliche Verbesserung
Das Irbis-E-Radar, entwickelt von Tikhomirov NIIP, ist ein X-Band-Hybridradar mit passiver elektronischer Strahlschwenkung. Es verfügt über 1.772 Strahlelemente und kann Ziele mit einem Radarquerschnitt von 3 m² auf bis zu 400 km Entfernung erkennen. Diese Reichweite wird durch eine Kombination aus elektronischer und mechanischer Strahlschwenkung erreicht, die einen Abdeckungswinkel von bis zu 120° ermöglicht. Das Radar kann bis zu 30 Ziele gleichzeitig verfolgen und acht davon angreifen, was es zu einem der leistungsstärksten Systeme seiner Klasse macht.
AL-41F-1S-Triebwerke: Mehr Schub, weniger Wartung
Die AL-41F-1S-Triebwerke, auch bekannt als "Erzeugnis 117S", stammen aus dem Hause NPO Saturn und bieten pro Triebwerk 20 kN mehr Schub als die Vorgängermodelle. Diese Leistungssteigerung ermöglicht eine höhere Nutzlast und verbesserte Flugeigenschaften. Zudem sind die Triebwerke sparsamer und weniger wartungsintensiv, was die Betriebskosten senkt und die Einsatzbereitschaft erhöht.
Synergie der Systeme: Radar und Triebwerke im Zusammenspiel
Die Kombination aus Irbis-E-Radar und AL-41F-1S-Triebwerken macht die Su-30SM2 zu einem vielseitigen Mehrzweck-Kampfjet. Während das Radar eine präzise Zielerfassung und -verfolgung ermöglicht, sorgen die Triebwerke für die nötige Manövrierfähigkeit und Reichweite. Diese Synergie ist besonders in komplexen Einsatzszenarien von Vorteil, in denen schnelle Reaktionszeiten und hohe Präzision gefragt sind.
Export und Einsatz: Ein globaler Erfolg
Die Su-30SM2 wird nicht nur von der russischen Luftwaffe, sondern auch von internationalen Kunden wie Belarus und Kasachstan eingesetzt. Ihre Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit machen sie zu einer attraktiven Option für Länder, die ihre Luftstreitkräfte modernisieren möchten. Die jüngsten Lieferungen an Belarus unterstreichen die Bedeutung dieses Jets im internationalen Kontext.





