Die Saab Gripen E bleibt neben der F-35 in Kanada im Rennen. Saab

Gripen E und F-35 in der Endauswahl beim kanadischen Fighterwettbewerb

Kanadischer Fighterwettbewerb F-35 und Gripen E in der Endauswahl

Die kanadische Regierung gab am Mittwoch bekannt, dass nur die Gripen E und die F-35 weiter für das Future Fighter Capability Project in Frage kommen. Damit sind Boeing und die F/A-18 Super Hornet aus dem Rennen.

Kanada plant die Beschaffung von 88 Kampfflugzeugen für die Royal Canadian Air Force (RCAF) im "Rahmen eines wettbewerbsorientierten Verfahrens, das sicherstellt, dass die Anforderungen der RCAF erfüllt werden und gleichzeitig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die kanadische Bevölkerung gewährleistet ist".

In der Endauswahl stehen nun die schwedische Regierung (Saab mit Diehl Defence GmbH & Co. KG, MBDA UK Ltd. und RAFAEL Advanced Defence Systems Ltd) und die Regierung der Vereinigten Staaten (Lockheed Martin Corporation mit Pratt and Whitney). Eliminiert wurde Boeing mit seinem Angebot für die F/A-18E/F Super Hornet Block III.

"Die Vorschläge wurden streng nach den Kriterien Fähigkeiten, Kosten und wirtschaftlicher Nutzen bewertet. Die Bewertung umfasste auch eine Beurteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen", so die Regierung in Ottawa.

In den kommenden Wochen wird Kanada die nächsten Schritte für das Verfahren festlegen, die auf der Grundlage einer weiteren Analyse der beiden verbleibenden Angebote die Aufnahme endgültiger Verhandlungen mit dem bestplatzierten Bieter oder die Aufnahme eines wettbewerblichen Dialogs beinhalten könnten, in dessen Rahmen die beiden verbleibenden Bieter die Möglichkeit erhalten, ihre Vorschläge zu verbessern.

Die kanadische Regierung strebt weiterhin eine Auftragsvergabe im Jahr 2022 und die Auslieferung der Flugzeuge bereits im Jahr 2025 an. Bei dieser Beschaffung handelt es sich um die größte Investition in die kanadische Luftwaffe seit mehr als 30 Jahren.

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