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Die B-1B Lancer mit der USAF-Seriennumer 85-0074 war die aktuell letzte, die auf der Davis-Monthan AFB eingelagert wird. USAF
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US Air Force stellt 17 B-1B-Bomber ab

Konzentration auf höhere Einsatzbereitschaft USAF stellt 17 B-1B-Bomber ab

Das Air Force Global Strike Command hat die geplante Ausmusterung von 17 B-1B-Bombern abgeschlossen. Die Flotte schrumpft so auf 45 Flugzeuge.

Das letzte für die Einlagerung auf der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona vorgesehene Flugzeug verließ die Edwards Air Force Base am 23. September. Insgesamt 13 Flugzeuge werden auf dem Gelände der 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group abgestellt. Vier davon werden so konserviert, dass sie mit vertretbarem Aufwand wieder einsatzbereit gemacht werden können (Lagerung des Typs 2000).

Von den 17 ausgemusterten B-1B ging zudem ein Flugzeug als Prototyp für strukturelle Reparaturmaßnahmen an die Tinker Air Force Base in Oklahoma. Ein Flugzeug ging an die Edwards AFB für Tests am Boden. Ein Flugzeug ging nach Wichita, Kansas, an das Nationale Institut für Luftfahrtforschung zur digitalen Vermessung, und ein Flugzeug ging ans Barksdale Global Power Museum.

"Der Dauerbetrieb der letzten 20 Jahre hat unsere B-1B-Flotte stark beansprucht, und die ausgemusterten Flugzeuge hätten zwischen 10 und 30 Millionen Dollar pro Flugzeug gekostet, um kurzfristig bis zur Inbetriebnahme der B-21 wieder den Status quo zu erreichen", sagte Brigadegeneral Kenyon Bell, AFGSC-Direktor für Logistik und Technik.

Die Ausmusterung der Flugzeuge habe keine Auswirkungen auf die Kampfkraft oder das damit verbundene Wartungspersonal und ermögliche es den Verantwortlichen, die Wartung und das Personal auf Depot-Ebene auf die verbleibenden Flugzeuge zu konzentrieren, die Einsatzbereitschaft zu erhöhen und den Weg für die Modernisierung der Bomberflotte zu ebnen.

Die US Air Force muss im Laufe des Jahrzehnts von drei auf zwei Bomber umstellen – es verbleiben die uralten B-52 mit neuen Triebwerken und die neue B-21, die wohl nächstews Jahr erstmals fliegt. "Diese Umstellung ist für künftige gemeinsame und alliierte Operationen von entscheidender Bedeutung, da keine andere Streitkraft oder Partnernation über Langstreckenbomber verfügt", so die USAF.