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Leichter Strahltrainer ergänzt T-346A

Italien kauft mehr Leonardo M-345

Leonardo M-345 HET Trainer Foto: Leonardo

Leonardo hat gestern einen Vertrag mit dem italienischen Verteidigungsministeriums über die Lieferung von 13 M-345 HET unterzeichnet. Damit sind jetzt 18 der High Efficiency Trainer bestellt.

Der neue Auftrag hat einen Gesamtwert von 300 Millionen Euro. Darin sind bodengebundene Trainingssysteme und ein fünfjähriges Logistik-Support-Paket enthalten.

Die neuen Flugzeuge, von denen das erste voraussichtlich 2020 ausgeliefert wird, werden die Flotte der 18 zweistrahligen Aermacchi M-346 (T-346A) ergänzen, die auf der Basis Galatina in der Nähe von Lecce in Süditalien stationiert sind und für die fortgeschrittene Phase der Pilotenausbildung benutzt werden.

Die Aeronautica Militare hat einen Bedarf von rund 45 M-345 (Bezeichnung T-345A) identifiziert, um ihre seit 1982 in Betrieb befindliche Flotte von 137 MB-339 nach und nach zu ersetzen. Neben der Verwendung in der Ausbildung soll die T-345A auch die Kunstflugstaffel Frecce Tricolori ausrüsten.

Die M-345 hat laut Leonardo bereits das Interesse vieler Luftstreitkräfte weltweit geweckt. Das erste Serienflugzeug absolvierte am 21. Dezember 2018 erfolgreich seinen Erstflug.

Lucio Valerio Cioffi, Geschäftsführer der Leonardo Aircraft Division, sagte: „Mit seinem leistungsstarken und fortschrittlichen integrierten Trainingssystem wird der M-345 die Effektivität der Ausbildung der Luftwaffe deutlich verbessern ... und die Betriebskosten senken“. Dies dadurch, dass der Zeitaufwand für die Ausbildung reduziert wird.

Der M-345 ist mit einer langen Lebensdauer und einem Wartungsansatz von nur zwei Ebenen konzipiert, wodurch teure Generalüberholungen entfallen. Das Health and Usage Monitoring System (HUMS) des Flugzeugs trägt ebenfalls zu niedrigeren Betriebskosten bei.

Ein hochentwickelter Trainingssimulator an Bord bietet eine Reihe von Vorteilen. So können M-345-Piloten beispielsweise Manöver vor dem Live-Training planen, was zu einer höheren Effizienz im Flug führt. Die Auszubildenden können in Simulatoren auch in Formationen mit anderen Piloten in der Luft und am Boden über eine Echtzeit-Datenverbindung fliegen. Die Mission Planning and Debriefing Station (MPDS) des Flugzeugs ermöglicht es den Teilnehmern, die gerade geflogenen Missionen zu analysieren.

Das Triebwerk des M-345 ist ein Turbofan Williams FJ44-4M-34, der für den Militäreinsatz optimiert ist. Das Cockpit basiert auf HOTAS (Hands On Throttle-And-Stick) Bedienelementen und verfügt über drei Bildschirme, teils mit Touchscreen. Das Heads-Up-Display des Flugzeugs wird von einem vierten Bildschirm auf dem Rücksitz gespiegelt.

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