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Lockheed Martin F-35B startet erstmals über Rampe

Lockheed Martin F-35B startet erstmals über Rampe

In Patuxent River ist die F-35B erstmals über eine Rampe gestartet, wie sie auf dem britischen Flugzeugträger „Queen Elizabeth“ verwendet wird.

Das Versuchsprogramm wird von BAE-Systems-Testpilot Peter „Wizzer“ Wilson geleitet, der beim ersten Versuch auch im Cockpit des Prototyps BF-04 saß. Nach Angaben von Wilson zahlten sich die umfangreichen Vorarbeiten aus und das Kurzstartmodell des Joint Strike Fighter verhielt sich wie erwartet.

Die F-35B hat eine Startautomatik, die sowohl die Steuerflächen als auch die schwenkbare Schubdüse des F135-Triebwerks in die richtige Position bringt. Durch die Verwendung einer Rampe wird bei kurzer Startrollstrecke mehr Zuladung erreicht.

In der auf zwei Wochen angesetzten ersten Testphase geht es vor allem um die Sammlung von Daten, mit denen die Simulationsmodelle weiter verfeinert werden können. BAE Systems hat in Warton eine spezielle Anlage, in der der Betrieb an Deck der neuen britischen Flugzeugträger nachgestellt werden kann.

Neben den Rampentests hat die F-35B jüngst auch Abwurfversuche mit der speziell von der RAF verwendeten Paveway IV (220 kg) durchgeführt. Dafür wurde der Prototyp BF-3 verwendet, geflogen von Squadron Leader Andy Edgell.