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LRS-B-Wettbewerb

Boeing und Lockheed Martin legen Protest gegen Bomber-Auswahl ein

Wie fast nicht anders zu erwarten wird die Vergabe des LRS-B-Auftrags an Northrop Grumman von den unterlegenen Wettbewerbern angefochten.

Boeing  und Lockheed Martin reichten ihren formellen Protest am heutigen Freitag bei der zuständigen US Government Accountability Office (GAO) ein. Die Behörde hat nun 100 Tage Zeit, die Angelegenheit zu prüfen.

Aus Sicht von Boeing und Lockheed Martin war das Auswahlverfahren für den Long Range Strike-Bomber „grundlegend fehlerhaft“. Die Argumente der Firmen waren wie erwartet. Zum einen habe die Bewertung der Kosten durch das Beschaffungsteam der Air Force die „Vorschläge der Anbieter, die Teuerungsspirale von Verteidigungsprogrammen zu brechen“ nicht „ausreichend belohnt“.

Darüber hinaus seien die „relativen oder vergleichenden Risikobewertungen“ für die Fähigkeiten der Konkurrenten, das Programm wie angeboten abzuwickeln, nicht so bewertet worden, wie es in der Ausschreibung vorgeschrieben war. In Summe sind die beiden Firmen der Meinung, dass ihr Angebot „den besten LRS-B zu einem Preis bietet, der den Trend zu unerschwinglichen Programmen bricht“.

Die Erfolgsaussichten des Protests sind ungewiss. Aufgrund der Erfahrungen mit Protesten aus der Vergangenheit hat die USAF nämlich diesmal die Kostenbewertungen durch zwei unabhängige Institutionen überprüfen lassen. Auch der Inspector General des Pentagon hat den Beschaffungsprozess überprüft.

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