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Lufttransportgeschwader 62

A400M auf dem Weg nach Afrika

Mit einer zwölfköpfigen Crew startete die einzige A400M de Luftwaffe am Dienstag in Wunstorf zu einer einwöchigen Testreise nach Afrika und den Nahen Osten.

Der Transporter war dabei erstmals beim LTG 62 mit der maximalen Abflugmasse von 141 Tonnen unterwegs. Erstes Ziel war Dakar im Senegal. Danach geht es nach Namibia, Äthiopien, Tansania und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Zur Fracht gehören Paletten mit Schulmöbeln für Äthiopien, inklusive Tafeln, Stühlen und Tischen. Davor lagern Ersatzteile und Chemikalien für Wasseraufbereitungsanlagen im Senegal. Direkt daneben verschiedenes technisches Equipment.

Vier Piloten, drei Technische Ladungsmeister, zwei Techniker und zwei IT-Fachleute prüfen auf der Reise das Verhalten der A400M in die heißesten Klimazonen des afrikanischen Kontinents. Es wird untersucht, wie die Avionik, die kleinsten Serviceteile, die Kühlung oder das Material an sich bei extremen Temperaturen reagieren. Die IT-Fachleute wollen zum ersten Mal testen, ob sie im A400M Flug- oder Wetterdaten von der Heimatbasis empfangen und wieder an sie senden kann.

Am 31. August soll die A400M wieder auf ihrem Heimatflughafen in Niedersachsen aufsetzen. Wenn sie alle Tests auf seiner letzten Einsatzprüfungsreise mit guten Noten besteht, könnte eine solche Reise für den neuen Transporter der Luftwaffe bald zur Routine werden.

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