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Luftwaffe

A400M als fliegende Intensivstation

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Die Airbus A400M-Transporter der Luftwaffe sind ab 1. August als fliegende Intensivstation einsetzbar.

Die neue Konfiguration wurde am Dienstag dem Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Benedikt Zimmer, vorgeführt. „Das ist ein wesentlicher Schritt, ein wesentlicher Fortschritt“, sagte Zimmer auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel. 

Zimmer hob hervor, dass die medizinische Evakuierung aus der Luft eine „Mangelressource im multinationalen Rahmen“ sei. Mit dem ICAE (Intensive Care Aeromedical Evacuation) A400M werde die Bundeswehr einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die europäische Säule in der Allianz zu stärken.

Mit seinen taktischen Möglichkeiten ergänzt der A400M die Fähigkeiten der Bundeswehr bei der strategischen medizinischen Evakuierung, die mit dem A310 MRTT seit vielen Jahren vorhanden ist. 

An Bord des A400M sind Spezialbetten für Intensivpatienten, eine Vielzahl von medizinischen Geräten und Systemen. Dazu alles, was an Medikamenten und Verbandsmaterial nötig ist. Die Ausstattung der fliegenden Intensivstation entspricht dem neuesten Stand der Technik. „Das ist ein neues, ganz eigenes Gefühl“, so Oberstarzt Dr. Axel Höpner.

Nach dieser ersten ICAE-Ausstattung des A400M sollen insgesamt vier Rüstsätze dieser Art zur Verfügung stehen. Von dem 11-köpfigen medizinischen Team an Bord können derzeit 2 Intensivpatienten (Intensive Care) sowie 2 Patienten der Kategorie Intermediate Care und weitere 2 der Stufe Low Care betreut werden. „Wir würden aber auch für einen einzigen Patienten fliegen, wenn es nötig ist“, so Dr. Höpner. Hauptaufgabe der medizinischen Crew an Bord ist es, die vorbehandelten Patienten während des Fluges zu stabilisieren und im Falle von Verschlechterungen ihres Zustandes einzugreifen.

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