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Luftwaffe

Bergeübung „Elephant Recovery“ in Jever abgeschlossen

Die jährliche Übung „Elephant Recovery“ der Luftwaffe fand jüngst wieder in Jever statt. Acht Luftfahrzeuge mussten geborgen werden.

Das Gelände in Schortens eignet sich für die Bergeübung besonders gut. Die vorhandene Infrastruktur bietet ausreichend Platz und es sind bereits ausgesonderte Luftfahrzeuge der ehemaligen Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21 vor Ort.

An sieben Stationen waren diesmal acht ausgesonderte Luftfahrzeuge der Luftwaffe in unterschiedlichen Lagen positioniert. Darunter befanden sich die Waffensysteme Tornado, Bell UH-1D, CH-53 sowie C-160 Transall.

Der Bergeoffizier und sein Team, insgesamt sechs Spezialisten, begutachten die Situation, schlagen ein entsprechendes Verfahren vor und haben bis zu einem Tag Zeit, das Luftfahrzeug zu bergen. Anschließend werden Bergeberichte erstellt und die angewendeten Verfahrensweisen analysiert.

Rund 150 Soldatinnen und Soldaten aus 20 Dienststellen der Bundeswehr sind bei „“l2phant Recovery“ beteiltigt. Die Bergespezialisten sind in der Regel technisches Personal aus den Luftwaffenverbänden, die in Zweitfunktion für derartige Einsätze ausgebildet werden.

„Die Übungsteilnehmer aus den verschiedenen Verbänden werden gemischt in feste Bergeteams eingeteilt. Sie haben die Aufgabe die unterschiedlichen Luftfahrzeuge im Laufe der Übung sorgsam zu bergen, sodass diese nach Zuführung zu Instandsetzungseinrichtungen wieder in den Flugbetrieb entlassen werden könnten. Kollateralschäden bei der Bergung sind also zu vermeiden“, erklärte Oberstleutnant Markus Rist vom Taktischen Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel. „Den Bergeteams ist es gestattet hier Fehler zu machen, denn nur so können sie künftig die richtigen Maßnahmen umsetzten, falls es zu so einer Situation kommt."

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