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Luftwaffe

„Tactical Day“ war nur eingeschränkt möglich

Aufgrund des schlechten Wetters in der Deutschen Bucht konnte der „Tactical Day“ nur „abgespeckt“ stattfinden.

Ein Großteil der vorgesehenen Luftkampfübungen, das Bekämpfen gegnerischer FlaRak-Stellungen auf den der Küste vorgelagerten Inseln und der „Angriff“ auf einen küstennahen Fliegerhorst, hätten über See stattgefunden. Vier Meter hohe Wellen in der Deutschen Bucht sind jedoch ein unkalkulierbares Risiko für die Luftfahrzeugbesatzungen. Im Falle eines Notausstiegs mit dem Schleudersitz wären bei diesem Wellengang keine erfolgreichen Bergungs- und Rettungsmaßnahmen mehr möglich. Aus diesem Grund wurde beim „Tactical Day“ auf das Szenario über See verzichtet – eine Entscheidung zu Gunsten der Flugsicherheit.

Trainingseffekte wurden laut Luftwaffe trotzdem erzielt. Das bestätigte auch Major Marcus Gerling im Dezernat Einsatzlage/Flugbetrieb. Er hat das Szenario maßgeblich mit geplant und ausgearbeitet. Allein die Planung im Zentrum Luftoperationen und die Vorbereitungen der fliegenden Besatzungen hätten bereits Lerneffekte gehabt. Das gilt es nun auszuwerten und weiterzuentwickeln.

„Wir versuchen jetzt so zeitnah wie möglich einen neuen „TAC DAY“-Termin zu finden“, so der Offizier. Das bedarf jedoch einiger Vorbereitungen wie zum Beispiel der Buchung entsprechender Lufträume oder auch der Tanker-Kapazitäten. „Wir müssen uns auch mit dem Luftwaffentruppenkommando abstimmen“, so Major Gerling, „die die Kapazitäten in den Einsatzverbänden zur Verfügung stellen.“

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