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Luftwaffe und Industrie

Tornado Kooperation Zelle in Manching

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde auf dem Standortgelände von Airbus Defence & Space die Tornado Kooperation Zelle (TKZ) offiziell in Dienst gestellt.

Nach der Schließung der Tornado-Instandsetzung in Erding im letzten September werden hier alle Arbeiten an dem Schwenkflügler durchgeführt. Der notwendige Kooperationsvertrag wurde nach „fairen“ Vertragsverhandlungen im November 2014 unterschrieben.

Insgesamt 218 Mitarbeiter, darunter 23 Soldaten, sind mit dem Tornado betraut. Bis Mitte 2015 sollen es 34 Soldaten werden. Sie alle arbeiten gemeinsam mit gleichen Rechten und Pflichten.

Die Industrie hat für die gemeinsame Zusammenarbeit eine ganz neue Halle gebaut. Mit 220 Metern Länge, 75 Metern Breite und 22 Metern Höhe bietet sie nicht nur sehr viel Platz, sie ist auch mit modernster Technik ausgestattet. „Wir haben jetzt alles was wir für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten benötigen in einer einzigen Halle, sogar einen Bürokomplex. Lange Warte- und Schleppzeiten werden dadurch vermieden und viel Zeit und Geld gespart.“, sagt Peter Krauter, der Teamleiter im Bereich Tornado-Einflug bei Airbus Defence & Space.

Neben der Instandsetzung in Manching wird das TKZ künftig die Tornado-Verbände auch vor Ort unterstützen. „Es soll so sein, dass ein Expertenteam aus Manching innerhalb von 24 Stunden vor Ort ist. Gleiches gilt natürlich für den Einsatz.“, so Airbus. Mit Ausnahme von Kriegsgebieten werden zivil-militärisch gemischte Teams entsandt.

Bereits im November 2009 wurde in Manching das Militärische Luftfahrtzentrum in Betrieb genommen. Neben Eurofighter und nun Tornado werden Transall, P-3 Orion, E-3A AWACS und in absehbarer Zeit auch die A400M betreut.

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