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Luftwaffen-Pläne

Hercules für Deutschland kosten 1,4 Milliarden Dollar

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Im Zuge des geplanten Kaufs von sechs Lockheed Martin C/KC-130J Hercules für die Luftwaffe hat jetzt das US-Außenministerium die notwendige Genehmigung erteilt.

Nach Mitteilung der zuständigen Defense Security Cooperation Agency liegen die geschätzten Kosten für drei C-130J-30 und drei KC-130J-Tankern bei 1,4 Milliarden Dollar (1,17Mrd. Euro). Im Schnitt kostet ein Flugzeug also 195 Millionen Euro, wobei Ausrüstung, diverser Ersatzteile und ein gemeinsames Missionsplanungssystem (JMPS) sowie sichere Kommunikation; Präzisionsnavigations- und kryptographische Ausrüstung; Nachtsichtgeräte; Support- und Testgeräte; Veröffentlichungen und technische Dokumentation; Personalschulungs- und Trainingsgeräte; technische und logistische Unterstützung; und andere damit zusammenhängende Elemente der Programmunterstützung aber schon enthalten sind.

Ausgestattet werden alle Flugzeuge zum Beispiel mit Link-16 MIDS-Terminals, AN / AAR-47A (V) 2 Raketenwarnsystemen, AN/ALR-56M Radarwarnempfängern, MX-20 elektro-optische/Infrarot-Kamerasystem, AN/APX-114/119 Freund/Feind-Kennung (IFF) Mode 5.

Der geplante Kauf soll die Lufttransport-, Luftbetankungs- und Luftabsetzfähigkeiten der deutschen Luftwaffe erhöhen. Die Bereitstellung dieser Fähigkeiten für die deutsche Luftwaffe wird die Interoperabilität zwischen der USAF und der deutschen Luftwaffe sowie anderen NATO-Verbündeten erheblich verbessern, so die DSCA.

Die C-130J der Luftwaffe werden als Teil eines gemeinsamen französisch-deutschen Verbands in Evreux stationiert. Das gemeinsame Lufttransportgeschwader soll einen uneingeschränkten Austausch von Luftfahrzeugen, Luftfahrzeugbesatzungen und Instandhaltern sowie technische und logistische Unterstützung auf der Grundlage eines gemeinsamen Ersatzteillagers und eines gemeinsamen Kundendienstvertrags durchführen.

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