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Ein Eurofighter der Luftwaffe ist mit einer aufwendigen Sonderbeklebung bei der Übung "Blue Flag" in Israel dabei. Luftwaffe
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Luftwaffe mit Eurofighter bei "Blue Flag" in Israel

Mit dem Eurofighter bei „Blue Flag“ Luftwaffe in Israel

Die Luftwaffe nimmt mit sechs Eurofightern erneut an der multinationalen Hochwertübung "Blue Flag" in der israelischen Negev-Wüste teil. In Uvda fliegen insgesamt 60 Kampfflugzeuge.

"Blue Flag", an dem sich dieses Jahr acht Nationen beteiligen, gilt als eine der qualitativ hochwertigsten Luftwaffenübungen der Welt. Neben den israelischen Gastgebern und den NATO-Mitgliedern USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Griechenland und Deutschland ist auch zum zweiten Mal nach 2017 die indische Luftwaffe mit von der Partie.

Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Luftstreitkräften zu verbessern, d.h. die Interoperabilität zu erhöhen. Der israelische Luftraum sowie die Topographie in der Negev unterscheiden sich gravierend von den vertrauten europäischen Verhältnissen. Dazu kommt, dass mit Indien und Israel zwei Länder außerhalb der NATO mittrainieren, die eigene Verfahren nutzen, welche sich von denen der eingespielten NATO-Staaten unterscheiden.

Als Ausdruck der engen Freundschaft zwischen der israelischen und deutschen Luftwaffe wird es zu Beginn der Übung einen gemeinsamen Formationsflug der beiden Luftwaffenchefs über Israel geben: Eine F-15 der Israeli Air Force mit Generalmajor Amikam Norkin und einem Eurofighter, der von Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe geflogen wird.

Einer der Eurofighter – der "Eagle Star" – wurde mit einer speziellen Folie beklebt, um die besondere Beziehung und die Freundschaft zwischen den deutschen und israelischen Luftstreitkräften zum Ausdruck zu bringen.