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Eurofighter Typhoon Airbus

Negative Rahmenbedingungen

Eurofighter steigt aus kanadischem Fighter-Wettbewerb aus

Das Britisches Verteidigungsministerium und Airbus Defence and Space ziehen denEurofighter aus dem kanadischen Future Fighter Capability Project zurück, da man keine Gewinnchancen sieht.

In einem am Freitag veröffentlichten Statement wurden die aus europäischer Sicht primären Punkte benannt, die es nicht lohnend machen, weitere Millionen in den sich schon lange hinziehenden Wettbewerb in einem Land zu stecken, das formal Mitglied im F-35-Programm ist.

Das Kampagnenteam von Typhoon Canada kam zu dem, dass die Sicherheitsanforderungen (sprich Geheimhaltungsvorschriften) von NORAD weiterhin zu hohe Kosten für Plattformen verursachen, deren Herstellungs- und Reparaturketten „außerhalb der Gemeinschaft USA-Kanada 2-EYES“ liegen.

Zudem hat die kürzlich erfolgte umfangreiche Überarbeitung der Verpflichtungen im Bereich des industriellen technologischen Nutzens (ITB) die verbindlichen Verpflichtungen entschiedend entwertet. Dieser Punkt war einer der Schwerpunkte des Typhoon Canada-Pakets. Nach der ursprünglichen Fassung hätte es bindender Offsetzusagen bedurft, was die F-35 ausgeschlossen hätte, da hier formal Aufträge nur an konkurrenzfähige, günstige Anbieter gehen dürfen. Kanada akzeptierte darum nun auch unverbindliche Zusagen.

Nachdem im November 2018 bereits Dassault mit der Rafale ausgestiegen war verbleiben nun noch die F-35 und Boeing mit der F/A-18 Super Hornet sowie Saab mit der Gripen E. Kanada hatte die aktuelle Ausschreibung (Request for Proposal, RFP) am 23. Juli veröffentlicht.

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