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Die vier Eurofighter-Partnerländer haben neue Modernisierungsmassnahmen für den Eurofighter beauftragt. Eurofighter/G. Lee

Eurofighter-Weiterentwicklung beauftragt

NETMA-Vertrag im Wert von 300 Millionen Euro Eurofighter-Weiterentwicklung beauftragt

Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH und NETMA, die Eurofighter & Tornado Management Agency der NATO, haben einen Vertrag im Wert von fast 300 Millionen Euro unterzeichnet, der die nächsten Schritte in der Fähigkeitsentwicklung des Eurofighter Typhoon Kampfjets beinhaltet.

Zu den wichtigsten Elementen der als "Konsolidierungspaket Stufe zwei und drei, Phase 1" bezeichneten Modernisierungsmaßnahmen gehören Verbesserungen der Typhoon-Fähigkeiten für den Einsatz des Luft-Luft-Lenkflugkörpers Meteor, wobei die Implementierung der Fähigkeiten vom derzeitigen M-Scan-Rada auf das neue E-Scan-Radar übertragen wird.

Das Paket umfasst auch verbesserte Einsatzmöglichkeiten der Brimstone (Luft-Boden-Lenkwaffe) sowie Anpassungen der Cockpit-Anzeigeformate, Verbesserungen der Interoperabilität durch die Entwicklung des MIDS Link 16-Funks und weitere Verbesserungen des Defensive Aids Sub-Systems (DASS).

Dieser Vertrag, der am 26. Juli unterzeichnet wurde, ist darauf ausgelegt, die unterschiedlichen Anforderungen der vier Hauptkunden der Nationen zu erfüllen, und wird auch den Exportkunden zugute kommen, indem er ein konsistentes, harmonisiertes Paket als Grundlage für die laufende Entwicklung der Fähigkeiten schafft.

Die Entwicklung der Fähigkeiten wird in erster Linie in den vier Eurofighter-Partnerunternehmen – BAE Systems, Airbus Deutschland, Airbus Spanien und Leonardo – stattfinden, wobei jedoch auch wichtige Aspekte innerhalb der breiteren Zuliefererbasis, insbesondere bei EuroRadar und EuroDASS, durchgeführt werden.