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Northrop Grumman RQ-4

Vereisungstests am Global Hawk

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Die US Air Force hat mit einer RQ-4 in Edwards AFB Vereisungsversuche durchgeführt, um das Verhalten des unbemannten Aufklärers unter diesen Bedingngen besser zu verstehen.

Die so genannte Global Vigilance Combined Test Force nutzte dafür ein ungewöhnliches Verfahren. Nach vorbereitenden Windkanalversuchen erhielt eine Northrop Grumman RQ-4 an Flügeln und Leitwerk typische Eisformen, die mit dem 3D-Drucker produziert worden waren.

“Wir sind praktisch mit leicht vereisten Flächen gestartet – etwas was kein Flugzeug normalerweise tun würde”, erläuterte Oberstleutnatn Cory Naddy. “Vom Moment des Abhebens an bewegten wir uns in einem unbekannten Flugbereich, in dem es viele Risikofaktoren gab”.

Natürlich ging man gerade bei einem automatisch gesteuerten UAV sehr konservativ vor, und letztlich verhielt sich der Global Hawk besser als erwartet. Die Versuche werden vorerst nicht zur Aufhebung von Beschränkungen führen, können aber die Grundlage für weitere Abeiten dienen.

Global Hawk fliegt im Einsatz zwar über dem Wetter, muss aber beim Auf- und Abstieg Wolkengebiete durchqueren, in denen es zur Verseisung kommen könnte. Eine Enteisungslanlage ist bei den Modellen der US Air Force nicht eingebaut.

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