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Japan modernisiert 98 seiner F-15J auf dem MJ-Standard. Boeing

F-15 Japan Super Interceptor Programm

Programm beauftragt F-15 Japan Super Interceptor

Zum Jahresende wurde das seit mehreren Jahren in Planung befindliche Programm zur Aufrüstung japanischer F-15J Eagle zum Japan Super Interceptors gestartet.

Laut Pentagon-Mitteilung erhielt Boeing einen Auftrag in Höhe von 471,313 Millionen US-Dollar Er umfasst die Konstruktion und Entwicklung einer Reihe von Flugzeugsystemen zur Unterstützung der Modifikation der F-15MJ der Japan Air Self Defense Force sowie die Entwicklung, Erprobung und Lieferung von vier Waffensystemtrainern. Die Arbeiten werden in St. Louis, Missouri, durchgeführt und sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein, heißt es.

Der Boeing-Vertrag ist nur ein Teil des Programms, das insgesamt 3,5 Milliarden Dollar kosten dürfte. Die Hauptarbeiten werden bei Mitsubishi Heavy Industries durchgeführt.

Es geht um die Modifikation von 98 vorhandenen F-15J der Japan Air Self Defence Force, die in Ergänzung der F-35A weiter in Dienst bleiben sollen. Die modernisierten F-15J sollen Japan besser in die Lage versetzen, auf Bedrohungen aus der Luft zu reagieren und seinen Luftraum zu verteidigen.

Ursprünglich lagen die Kosten bei 4,5 Milliarden Dollar, doch Japan hat einige Abstriche vorgenommen und verzichtet wohl auf die Integration des Seezielflugkörpers LRASM.

Zum Modernisierungsprogramm gehört der Einbau von APG-82(v)1 Active Electronically Scanned Array (AESA)-Radaren, neuen Advanced Display Core Processor II (ADCP II) Mission System Computern und Eagle Passive Active Warning Survivability System (EPAWSS)

Ebenfalls geplant waren lauf Exportgenehmigung von 2019 das Joint Mission Planning System (JMPS) mit Software, Schulung und Unterstützung, das Selective Availability Anti-Spoofing Module (SAASM), und die ARC-210 Funkgeräte.