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Qualitätsmängel oder Software-Problem

A400M-Absturzursache weiter offen

Airbus Defence and Space hat aus dem eigenen Haus getroffene Aussagen über Qualitätsprobleme in der A400M-Endmontage als Absturzursache des Militärtransporters zurückgewiesen.

Laut einem Airbus-Sprecher sei es noch zu früh, um über die Ursachen des A400M-Absturzes zu sprechen. Man müsse erste die offiziellen Untersuchungsberichte abwarten. Damit relativierte das Unternehmen die Aussagen von Marwan Lahoud gegenüber dem Handelsblatt. Der Chief Strategy and Marketing Officer der Airbus Group sprach von einem "Qualitätsproblem in der Endmontage" von Airbus in Sevilla. Dies hätten erste Ergebnisse der Flugschreiberauswertung seitens der spanischen Untersuchungsbehörde CITAAM Comisión para la Investigación Técnica de Accidentes de Aeronaves Militares) ergeben. Die im Europrop-International-Konsortium zusammengeschlossenen Unternehmen nahmen keine Stellung und verwiesen bei  Nachfragen an Airbus. Am 9. Mai 2015 war der für die Türkei vorgesehene Militärtransporter (MSN023) kurz nach dem Start in Sevilla auf ein Feld gestürzt. Vier der sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

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