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Russische Luftstreitkräfte

Tu-22M3 fliegen Angriffe in Syrien vom Iran aus

Russische Tupolew Tu-22M3 und Suchoi Su-34 haben am Dienstag erstmals die iranische Basis Hamadan für Einsätze über Syrien genutzt.

Moskau und Teheran hatten zuvor ein Militärabkommen unterzeichnet, das die Stationierung von russischen Kampfflugzeugen auf auf dem Platz im Westen des Irans erlaubt. Zuvor führten russische Langstreckenbomber ihre Angriffe von Mozdok aus durch, das 2000 Kilometer von Syren entfernt liegt . Von Hamadan aus sind es nur 700 Kilometer, was schneller Reaktionszeiten ermöglicht und die Kosten senkt.

Beim Einsatz am Dienstag griffen die Bomeber Stellungen des „Islamischen Staates“ und anderer dschihadistischer Formationen wie Dschabhat Fatih el-Scham, ehemals al-Nusra-Front, in den Provinzen Aleppo, Deir ez-Zor und Idlib an. Laut russischem Verteidigungsministerium gelang es fünf große Waffendepots und Ausbildungsanlagen zu zerstören. Außerdem konnte man drei Kommandostellungen und eine große Anzahl von Kämpfern ausschalten.
   
Die Tupolew Tu-22M3 erhielt auf ihrer Mission Begleitschutz durch Kampfjets der Typen Su-30SM und Su-35. Diese hoben von der russischen Luftwaffenbasis im syrischen Hmeimim aus ab. Über die Anzahl der in Hamadan stationierten russischen Kampfflugzeuge sind bislang keine Details bekannt, es könnten bis zu sechs sein.

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