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Schiffe und Flugzeuge suchen im stürmischen Südatlantik

Internationale Hilfsaktion für verschollenes U-Boot

Bei der Suche nach dem vor einer Woche verschollenen, argentinischen U-Boot ARA San Juan hilft eine internationale Flotte von Schiffen und Suchflugzeugen.

Die argentinische Marine veröffentlichte am Dienstag eine Karte des Suchgebiets, das sich 300 bis 900 Kilometer östlich der argentinischen Küste im Atlantik befindet. Neben den an der Suche beteiligten Schiffen werden auch die beteiligten Suchflugzeuge aufgelistet. Dabei sind Großbritannien (C-130 Hercules), Frankreich (Falcon 50), die USA (zwei P-3, darunter von der NASA, zwei P-8), Chile (C-295), Peru (Fokker 60), Uruguay (Beech B200), Brasilien (P-3, C-295) und Kolumbien (C-235) vertreten. Argentinien selbst hat Hercules und B300 ("Super King Air") im Einsatz.

Bisher gibt es noch keine heiße Spur zu dem mit 44 Besatzungsmitgliedern in 200 Metern Tiefe vermuteten U-Boot. Das Unterwasserfahrzeug soll zuletzt Probleme mit den Batterien gemeldet haben. Angebliche Klopfzeichen und Satellitensignale stammten nicht von dem vermissten Diesel-U-Boot. Das vermisste, 65 Meter lange TR-1700 wurde 1983 bei Thyssen in Deutschland gebaut und zuletzt 2014 generalüberholt. Im Suchgebiet herrscht sehr schlechtes Wetter mit schlechter Sicht und Wellen bis zu sieben Metern Höhe. Erst für die kommenden Tage ist eine Wetterbesserung angekündigt.

UPDATE:
Auf der Übersicht des argentinischen Verteidigungsminsteriums ist auch eine deutsche P-3 Orion als Teilnehmer der Suchflüge verzeichnet. An der laufenden Suchaktion ist jedoch kein deutsches Flugzeug beteiligt, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber der FLUG REVUE am Dienstagnachmittag erläuterte. Die Bundeswehr sei offenbar als Teilnehmer des U-Boot-Rettungsverbundes ISMERLO (International Submarine Escape and Rescue Liaison Office) automatisch auf die Übersichtskarte der Argentinier geraten.

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