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Tagung des „Rüstungsboards“

500 „Risiken“ bei den 15 Großprojekten der Bundeswehr

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Trotz der bekannten Kostensteigerungen, Verzögerungen und massenweise weiter vorhandener „Einzelrisiken“ billigte Verteidigunsministerin von der Leyen die aktuellen „Projektstatusberichte“ zu gen großen Rüstungsprogammen.

Bei der sechsstündigen Arbeitssitzung des Rüstungsboards in Koblenz (Sitz des BAINBw) wurden die detaillierte Statusberichte der Programme präsentiert, in denen die Risiken und Problemfelder aufgelistet sind.

Die Bewertung der Großprojekte nach dem neu eingeführten Risikomanagement umfasst laut Bundeswehr mehr als 500 Einzelrisiken, von denen mehr als 100 als schwerwiegend eingestuft werden. Zu allen Risiken sind inzwischen Gegenmaßnahmen eingeleitet worden, hieß es. Die Projektstände sollen in „einem umfassenden und transparenten Bericht“ ausgeführt werden, der Mitte der kommenden Woche zur Information an den Bundestag übermittelt wird.

Die 15 Großprojekte, die in Koblenz beraten wurden, umfassen mit einem Gesamtvolumen von 58 Milliarden Euro etwa 70 % aller laufenden Rüstungsprojekte. Deren durchschnittliche Laufzeit beträgt 13 Jahre. Im Durchschnitt dauert die Fertigstellung der Projekte vier Jahre länger als geplant. Gegenüber den teilweise Jahrzehnte alten, ursprünglichen Kalkulationen wurden die durchschnittlichen Budgets der 15 Projekte um 29 % überschritten – das entspricht einer Gesamtsumme von 12,9 Milliarden Euro, so die Bundeswehr.

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