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Taktisches Luftverteidigungssystem

Bundeswehr entscheidet sich für MEADS

Vor Wochen war es noch ein Gerücht, nun ist es offiziell: die Bundeswehr will ihr künftiges Taktisches Luftverteidigungssystem auf Basis von MEADS entwickeln.

Die Arbeiten am Medium Extended Air Defense System (MEADS) wurden bisher von Lockheed Martin und den MBDA-Firmen in Deutschland und Italien durchgeführt, wobei Deutschland etwa 25 Prozent der bisherigen vier Milliarden Euro an Entwicklungsmitteln beigetragen hat.

Für das TLVS wird MBDA Deutschland als Systemführer agieren, wobei MBDA Italia und Lockheed Martin weiter wichtige Partner bleiben. Auch weitere deutsche und internationale Zulieferer werden eingebunden.

Im Wettbewerb mit dem Patriot-System von Raytheon betonten die MEADS-Parter die neuere Technologie ihres Systems, das eine 360-Grad-Abdeckung bietet. Eine offene Systemarchitektur soll die Integration weiterer Sensoren und Lenkwaffen vereinfachen. Dazu sollen die Betriebskosten von MEADS „deutlich geringer“ sein.

Allerdings dürfte TVLS auf der Basis von MEADS ein höheres Entwicklungsrisiko bedeuten. Thomas Hornberg, Geschäftsführer von MBDA Deutschland, sprach denn auch von „einer hohen Verantwortung und Verpflichtung, die notwendige industrielle Leistung“ abzuliefern.

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