Airbus testet in Manching die Verladung einer Sikorsky CH-53 der Luftwaffe in eine BelugaST. Airbus

BelugaST als Militärtransporter

Tests mit CH-53 in Manching BelugaST als Militärtransporter

Airbus Defence and Space hat ein Ladesystem entwickelt und getestet, mit dem sich übergroße militärische Fracht in den Airbus Beluga A300-600ST heben lässt.

Eine erfolgreiche Verifikationsübung mit der Bundeswehr, dem ersten Kunden, fand Mitte September in Manching statt. Dabei hat das System eine CH-53 der Luftwaffe in die Beluga geladen. Der eigentliche Ladevorgang dauert rund eine Stunde. Als Beobachter dabei waren Vertreter internationaler Streitkräfte.

Airbus hat das System in 1,5 Jahren entwickelt und hergestellt – vom ersten Ideenaustausch mit dem deutschen Kunden bis zur finalen Verifizierung der Bundeswehr, die in den kommenden Wochen folgen soll. Die Gesamthebekapazität des Systems, das ohne Kran auskommt beträgt 35 Tonnen.

Airbus hatte Anfang des Jahres Pläne angekündigt, die Dienste seiner bestehenden BelugaST-Flotte auch Kunden anzubieten. Bisher hat das Unternehmen seine fünf BelugaST als Teil seines Produktionssystems ausschließlich für den Transport großer Flugzeugsektionen zwischen Airbus-Standorten eingesetzt.

"Die Nachfrage nach überdimensionalen Luftfrachtkapazitäten nimmt zu. Die Kapazitäten sind knapp und angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen suchen viele Kunden nach neuen, schnellen und effizienten Lösungen. Genau das bieten wir mit unserer BelugaST-Flotte", sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space.

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